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Naturgebiete

Schoorlese Dünen

Das weitläufige Dünengebiet von Schoorl gehört zu den schönsten der Niederlande. Nirgendwo sind die Dünen breiter und höher. An manchen Stellen sind sie bis zu ganzen fünf Kilometern breit. Das bedeutet also, hinauf und hinunter klettern über die Pfade. Entlang vogelreicher Wälder, offener Heide und welliger Dünen. An manchen Stellen darf der Sand sogar stäuben. Es entstehen spontan neue Dünen und Gruben. Die Düne ‘wandert’ im Grunde. Die Sandechse hält sich gerne im Sand auf. Wer Glück hat, entdeckt sie beim Sonnenbaden. Die Schoorler Dünen sind bei Radfahrern, Reitern und Inline-Skatern beliebt. Aber auch Ruhesuchende kommen auf ihre Kosten.

Die Dünen von Schoorl sind ein Paradies für die Naturliebhaber. Offene Dünen wechseln sich mit dichten Wäldern und Nassflächen ab. Einzigartig sind die Heidefelder. Diese finden Sie fast nirgendwo in den Dünen. Der Sand in den Schoorler Dünen ist sehr kalkarm und dadurch kann dort Heide wachsen.

Die Schoorler Dünen sind in allen Jahreszeiten prachtvoll. Im Winter, wenn Reif auf den Zweigen liegt. Im Frühling lassen die vielen Vögel kräftig von sich hören. Wie der Fasan und die sehr seltene Nachtschwalbe. Im Juni und Juli stehen Zehntausende von Knabenkräutern in Blüte. Ein Teppich aus kleinen weißen Orchideen. Im August färbt sich die Heide prachtvoll lila. Und im Herbst wachsen mehr als 800 Pilzsorten.

Die Schoorler Dünen sind ganzjährig zugänglich.
Ein passender Ausgangspunkt für Ihre Wanderung, Radausflug oder ausgeschilderte ATB-Route kann das Besucherzentrum “Het Zandspoor” bilden. Adresse:
Oorsprongweg 1 in Schoorl. Tel: 00 31 -(0)72-5093352

Öffnungszeiten
- März bis einschl. Oktober: von Die. bis einschl. So. von 10-17 Uhr.
- November bis Februar: von Die. bis So. von 11-16 Uhr.
Geschlossen am 25. und 31. Dezember und 1. Januar. 

Das Wildreich

In der Vergangenheit gab es im Westen des Zijperpolders einmal zahlreiche, beforstete Landgüter wohlhabender Amsterdamer Kaufmänner. Als diese ihr Interesse verloren, verwilderte das Gebiet. Später, während des Grabens des Noord-Hollands-Kanals, wurde es durch die Wandergastarbeiter abgeholzt. Ein paar Forststücke wurden verschont. Dazu gehört das Wildreich.
Der Wald ist klein, aber etwas ganz Besonderes. Gut für eine knappe Stunde lange Wanderung, gerade im Frühjahr. Dann ist der Boden, so weit man schauen kann, mit einem blauen Teppich aus wilden Hyazinthen bedeckt. Hier und dort gibt es rosa und weiße Schattierungen, unterbrochen von dem frischen Grün des jungen Farns. Außerdem blühen in der Nähe der Försterwohnung ein paar Winkeln wilde weiße Narzissen.

Andere besondere Pflanzen, die dort blühen, sind der Milchstern und die Frühlingssonnenblume. Singende Seeschwalben, Gartengrasmücken und Goldamseln runden dieses Frühlingsmärchen ab.
Mit einer besonderen Art des Schöpfwerkes, einer Wasserschnecke, wird das Wasser auf dem richtigen Pegel gehalten. Der Wald wird von dunklen Gräben mit spiegelndem, schwarzem Wasser durchschnitten. Damit bildet Das Wildreich eine der allerschönsten Besitzungen der Landschaft Noord-Holland.

Was kann ich dort unternehmen:
• Freier Zugang auf den Wanderwegen für die „Förderer der Landschap Noord-Holland“ und Inhaber der Naturkarte Noord-Holland. Freier Zugang von 8.00-18.00 Uhr. Hunde an der Leine.
• Exkursionsmöglichkeiten im Frühjahr und Herbst .
• Ein Besuch des Wildreichs lässt sich gut mit einem Radausflug durch die Umgebung kombinieren.
• In dem Naturführer „Landschap Noord-Holland“ steht eine Wanderroute durch das Wildreich, die Dünenränder und die Dünen.

Anfahrtsbeschreibung:
Schnellstraße N9, Abfahrt Sint Maartenszee (Zeeweg), erste Straße rechts (Belkmerweg). Eingang am Belkmerweg. Parkmöglichkeit auf dem Parkgelände am Zeeweg.